Telefonanschluss: von der TAE-Dose bis zum Führen von Gesprächen

Die Rufnummer auf dem Telefon eingeben und die Verbindung aufbauen – das Prinzip des Festnetztelefons ist einfach; doch bis derartige Telefongespräche möglich sind, wird zunächst einmal die vorausgesetzte Hardware sowie überhaupt ein Anschluss ans Festnetz benötigt. Bei Letzterem besteht die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: dem “klassischen” analogen Anschluss oder dem neueren, digitalen ISDN-Anschluss.

“1. TAE” stellt Zugang zum Kommunikationsnetz her

Bei der Beantragung eines neuen Festnetzanschlusses muss in einem ersten Schritt überprüft werden, ob in der entsprechenden Wohnung bereits ein TAE-Anschluss montiert wurde (TAE steht für Telekommunikation-Anschluss-Einheit, Norm für den Anschluss von Telefonen). Dieser analoge Anschluss ist die einfachste Variante, bei welcher der Endkunde vom Telefonanbieter exakt eine Rufnummer zugewiesen bekommt, die daraufhin zu beliebigen anderen Anbietern – bei einem Wechsel – mitgenommen werden kann. Sofern keine TAE-Dose vorhanden ist, wird diese vom Netzbetreiber installiert (als sogenannte “1. TAE”), nachdem der Kunde die Verlegung eines Telefonanschlusses beantragte. Die 1. TAE stellt folglich den Netzabschluss (Zugang zum Kommunikationsnetz) dar, darf nicht durch eine normale Dose beziehungsweise einen DSL-Splitter ausgetauscht werden und enthält zudem einen passiven Prüfabschluss.